Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

[23.11.2020]

Das BMEL startete am 1. Oktober 2020 über das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe den Förderaufruf „Recyclinggerechte Verwendung von Holz“.

Der Förderaufruf zielt ab auf branchenübergreifende Lösungen im Cluster Forst und Holz, die einen Mehrwert für ressourceneffizienten Materialeinsatz, Kreislaufwirtschaft und damit für den Klimaschutz erzielen. Einbezogen werden soll die gesamte Wertschöpfungskette. Lösungsansätze aus dem Bereich der Digitalisierung und Industrie 4.0 sind dabei zu berücksichtigen.

Gefördert werden Vorhaben in zwei Modulen:

  • Design for Recycling
  • Strategien und Techniken zur Erhöhung des stofflich verwertbaren Altholzaufkommens und des Altholzeinsatzes.

Einreichungsfrist für Skizzen: 31. März 2021

Gefördert aus: Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Link zum Förderaufruf

Infoquelle: FNR-Infobrief Nov. 2020

 

 

Aus Alt wird Neu

[11.11.2020]

Charta-Arbeitsgruppe legt Empfehlungen für Kreislaufwirtschaft bei Holznutzung vor

Holz und Holzprodukte sollen länger als bisher im Wirtschaftskreislauf genutzt und effizient wiederverwertet werden. Das schont Ressourcen und verstärkt den Klimaschutzeffekt der Holzverwendung. Entsprechende Empfehlungen zur „Etablierung einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft bei der Nutzung von Holz“ legte jetzt die Arbeitsgruppe Material- und Energieeffizienz der Charta für Holz 2.0 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor.

Die Charta-Arbeitsgruppe Material- und Energieeffizienz empfiehlt unter anderem Laub- und Altholz sowie Kalamitätsholz stärker als bislang im Wirtschaftskreislauf zu halten und die Nutzung von innovativen Produkten wie z. B. holzbasierten Kunststoffen stärker zu forcieren. Bereits das Produktdesign müsse als „Design for reuse and Recycling“ auf Weiter- und Wiederverwertbarkeit nach Ende eines Nutzungszyklus von Bauteilen, Möbeln, Holzprodukten und Verpackungen ausgerichtet werden.

Durch Aufbereitung von Abbruchholz und Sperrmüll könnten im Sinne des „Urban Mining“ verwertbare Holzsortimente generiert oder aus dem Altpapierkreislauf Ausgangsstoffe für weitere Papiererzeugnisse gewonnen werden, heißt es in den Empfehlungen weiter. 
Industrielle Holzfeuerungsanlagen zur Energieerzeugung seien weiter zu optimieren, so dass auch die in den Anlagen anfallende Asche verwertet werden könne.

Neben dem Ausbau von Aus- und Fortbildung zur zirkulären Wertschöpfung im Cluster Forst und Holz sowie der Verbraucherinformation empfiehlt die Arbeitsgruppe unter anderem, die Forschungsaktivitäten zur ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft zu verstärken. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) hatte bereits am 1. Oktober 2020 einen Förderaufruf des BMEL zur „Recyclinggerechten Verwendung von Holz“ veröffentlicht.

Hintergrund:

Die Ressource Holz ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff für die biobasierte Wirtschaft. Wird das Holz über einen Produktlebenszyklus hinaus genutzt, reduzieren sich Ressourcenverbrauch, Abfall und Emissionen; zusätzliche ökonomische Potenziale werden erschlossen.

Die Charta für Holz 2.0 des BMEL zielt darauf ab, die Nutzung dieses wertvollen Rohstoffes zum Klimaschutz und zur Stärkung der heimischen Forst- und Holzwirtschaft noch effizienter zu gestalten. Die Charta-Arbeitsgruppe Material- und Energieeffizienz unterstützt mit ihren Empfehlungen die Etablierung einer wissenschaftlich basierten ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft.

Die vollständigen Empfehlungen finden Sie hier https://www.charta-fuer-holz.de/fileadmin/charta-fuer-holz/dateien/aktivitaeten/20200920_Empfehlungen_der_AG_Effizienz_zur_Kreislaufwirtschaft_final.pdf.

Den Förderaufruf „Recyclinggerechte Verwendung von Holz“ lesen Sie hier: https://www.fnr.de/projektfoerderung/aktuelle-foerderaufrufe/#11697.

Die FNR ist seit 1993 als Projektträger des BMEL für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe aktiv. Sie unterstützt außerdem Forschungsthemen in den Bereichen nachhaltige Forstwirtschaft und innovative Holzverwendung.

Fachliche Ansprechpartnerin:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Maria Spittel
Tel.:    +49 3843 6930-335
E-Mail:    m.spittel(bei)fnr.de 

Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Martina Plothe
Tel.:    +49 3843 6930-311
Mail:    m.plothe(bei)fnr.de 

Die Verwendung der Fotos ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe Leon Klaßen.

Die fast 100 Quadratmeter große Trägerrostkonstruktion der „Infozentrale auf dem Vollgut“ besteht zu großen Teilen aus recycleten Altholzbalken aus Baustellenabfällen. Das rückbaubare Objekt wurde 2017/18 in Berlin-Neu-Kölln von Architekturstudenten als Seminarprojekt errichtet. Foto: Leon Klaßen

An alle Natur- und Umweltschutzengagierte

[07.09.2020]

die Bewegung Fridays for Future hat erneut gezeigt, dass sich junge Menschen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten einsetzen wollen. Diese Bereitschaft will die Deutsche Umweltstiftung im Rahmen eines vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt geförderten Projektes unterstützen.

Am 07.09.2020 starten wir unseren bundesweiten Schulwettbewerb „Einfach machen! Die Suffizienzdetektive“, bei dem Schulklassen oder AGs der Sekundarstufe 1 Aktionen zum Thema Suffizienz im Alltag entwickeln und umsetzen.

Die Deutsche Umweltstiftung hat dazu die Webseite suffizienzdetektive.de entwickelt. Auf ihr sind diverse Informations- und Lernmaterialien zum Thema Suffizienz gesammelt, die Lehrkräfte bei der Einführung der Inhalte im Unterricht unterstützen. U. a. gibt es Lernvideos, ein Glossar sowie eine beispielhafte Darstellung für eine Unterrichtseinheit.

Sind Sie neugierig geworden und möchten mehr über den Wettbewerb und die Wissensplattform erfahren? Dann klicken Sie doch einfach auf den nachfolgenden Link:

suffizienzdetektive.de oder laden hier diese Nachricht als pdf herunter, um sie offline lesen zu können

Vielleicht kennen Sie Schulklassen oder AGs, die Interesse an unserem Wettbewerb haben könnten. Empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie den Aufruf in ihren Netzwerken.

verantwortlich: Michael Golze, Deutsche Umweltstiftung ♦ Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, Tel. +49 30 202384-280

 

 

Wege zu einem nachhaltigen Gesamtansatz

Tatiana Abarzúa interviewte Martin Küenzlen und Günther Ludewig für die SONNENENERGIE, Ausgabe März-Mai 2020

[04.03.2020]

Unter dem Link zur SONNENERGIE der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie (DGS) können Sie den ganzen Artikel lesen

die SONNENENERGIE ist im Bahnhofsbuchhandel zu kaufen (die komplette Liste der Verkaufsstellen ist über den Link abrufbar: http://www.dgs.de/fileadmin/download/Kiosk.pdf)

 

 

BMU und UBA loben den ersten „Bundespreis Umwelt & Bauen“ aus
Gemeinsame Pressemitteilung von Umweltbundesamt und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

[28.01.2020]

Alle reden über Nachhaltigkeit – auch die Baubranche. Den passenden Gesprächsstoff liefert ein Preis, den das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) seit heute ausschreiben: Mit dem neuen „Bundespreis Umwelt und Bauen“, der 2020 erstmals vergeben wird, wollen die Initiatoren Projekte mit Vorbildcharakter in puncto Nachhaltigkeit auszeichnen – nicht nur in den klassischen Bereichen Bestand und Neubau, sondern zudem in fünf weiteren Kategorien. Bewerben können sich alle Akteure des Baubereichs. Teilnahmeschluss ist der 15. April 2020. Schirmherrin des Wettbewerbs ist die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze.

Der Wunsch von immer mehr Bauherren und Planern, hohen Gebrauchsnutzen und architektonische Qualität mit Klima - und Umweltschutz zu verbinden, bringt viele spannende Projekte hervor. Sie belegen am praktischen Beispiel, dass nachhaltiges Bauen über den Lebenszyklus hinweg betrachtet viele Vorteile bietet – auch im Hinblick auf die Kosten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Genau da setzt der Bundespreis Umwelt und Bauen an. Der Preis soll zum einen das Spektrum dessen veranschaulichen, was heute schon baulich und technisch möglich ist. Zum anderen soll er den herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschaffen und so zur Nachahmung einladen.“

Professor Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts: „Es geht um ganzheitliche Lösungen, die die Technik, die Gestaltung des Gebäudes und sein Umfeld einbeziehen. Einzelvorhaben auf der ‚grünen Wiese‘ werden ausdrücklich nicht unterstützt. Bei keinem anderen Wettbewerb wird das Zusammenspiel von Umwelt und Bauen so bewertet, wie im Bundespreis Umwelt & Bauen.“

Über den Bundespreis : Um die Breite des nachhaltigen Bauens zu zeigen, umfasst der Bundespreis die Kategorien „Wohngebäude“, „Nicht-Wohngebäude“, „Quartiere“ und „Nachhaltigkeit und Innovationen“. Besonders im Fokus der ersten beiden steht die energetische Sanierung von Bestandsbauten, weil hier aus Sicht des Klimaschutzes der größte Handlungsbedarf besteht.

Neben diesen Wettbewerbskategorien vergeben BMU und UBA noch drei Sonderpreise für besonders innovative Ansätze. Unter den Stichworten „Resilienz“ und „Suffizienz“ geht es um die Anpassung an den Klimawandel und um Strategien zur Verringerung des Ressourceneinsatzes. Auch sollen Bauvorhaben honoriert werden, die Aspekte der Biologischen Vielfalt in besonderer Weise berücksichtigen und damit einen substanziellen Beitrag zum Schutz und zur Umsetzung von „Stadtnatur“ leisten. Das dritte Feld „Gebäudehülle & Bauprodukt“ ist für neuartige Lösungen mit innovativen Materialien und Baukonstruktionen gedacht.

Teilnahmebedingungen : Aufgrund der thematischen Breite sind alle Akteure des Baubereichs eingeladen, sich zu bewerben: von Bauherren und Bauträgern über Büros für Architektur, Gebäudetechnik-, Stadt- oder Landschaftsplanung bis hin zu Herstellern oder Forschungseinrichtungen. Die Ausschreibung richtet sich an in Deutschland realisierte Bauwerke oder Quartiere in fortgeschrittener Planung; Mehrfachbewerbungen in verschiedenen Kategorien sind möglich.

Was die Gewinner erwartet : Den Preisträgern winkt öffentliche Wahrnehmung auf mehreren Ebenen. Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 29. September auf einem Kongress zum nachhaltigen Bauen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin, wo die prämierten Projekte der Fachwelt und den Medien vorgestellt werden. Auch auf den Websites des UBA und des Bundesumweltministeriums werden die ausgezeichneten Projekte und ihre Pluspunkte dargestellt – unter anderem in Form von Videos: Denn zu den preisgekrönten Nachhaltigkeitsbeispielen lässt das UBA Filme erstellen, die die Gewinner anschließend für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen können. Des Weiteren werden alle prämierten Projekte in einem Buch dokumentiert.

Näheres zu den Teilnahmebedingungen des Bundespreises Umwelt & Bauen und dem Auswahlverfahren finden Interessenten auf der Website des UBA: https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-umwelt-bauen-start

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. April 2020.

Für Fragen zum „Bundespreis Umwelt und Bauen“ steht Ihnen die Pressestelle des Umweltbundesamtes zur Verfügung: felix [dot] poetschke [at] uba [dot] de oder Tel. 0340-2103-2245
sowie das
Projektbüro Bundespreis Umwelt & Bauen
c/o Öko-Zentrum NRW GmbH
Sachsenweg 8
59073 Hamm
Tel.: 02381 / 30220-99
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

 

 

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