An alle Natur- und Umweltschutzengagierte

[07.09.2020]

die Bewegung Fridays for Future hat erneut gezeigt, dass sich junge Menschen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten einsetzen wollen. Diese Bereitschaft will die Deutsche Umweltstiftung im Rahmen eines vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt geförderten Projektes unterstützen.

Am 07.09.2020 starten wir unseren bundesweiten Schulwettbewerb „Einfach machen! Die Suffizienzdetektive“, bei dem Schulklassen oder AGs der Sekundarstufe 1 Aktionen zum Thema Suffizienz im Alltag entwickeln und umsetzen.

Die Deutsche Umweltstiftung hat dazu die Webseite suffizienzdetektive.de entwickelt. Auf ihr sind diverse Informations- und Lernmaterialien zum Thema Suffizienz gesammelt, die Lehrkräfte bei der Einführung der Inhalte im Unterricht unterstützen. U. a. gibt es Lernvideos, ein Glossar sowie eine beispielhafte Darstellung für eine Unterrichtseinheit.

Sind Sie neugierig geworden und möchten mehr über den Wettbewerb und die Wissensplattform erfahren? Dann klicken Sie doch einfach auf den nachfolgenden Link:

suffizienzdetektive.de oder laden hier diese Nachricht als pdf herunter, um sie offline lesen zu können

Vielleicht kennen Sie Schulklassen oder AGs, die Interesse an unserem Wettbewerb haben könnten. Empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie den Aufruf in ihren Netzwerken.

verantwortlich: Michael Golze, Deutsche Umweltstiftung ♦ Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, Tel. +49 30 202384-280

 

 

Wege zu einem nachhaltigen Gesamtansatz

Tatiana Abarzúa interviewte Martin Küenzlen und Günther Ludewig für die SONNENENERGIE, Ausgabe März-Mai 2020

[04.03.2020]

Unter dem Link zur SONNENERGIE der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie (DGS) können Sie den ganzen Artikel lesen

die SONNENENERGIE ist im Bahnhofsbuchhandel zu kaufen (die komplette Liste der Verkaufsstellen ist über den Link abrufbar: http://www.dgs.de/fileadmin/download/Kiosk.pdf)

 

 

BMU und UBA loben den ersten „Bundespreis Umwelt & Bauen“ aus
Gemeinsame Pressemitteilung von Umweltbundesamt und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

[28.01.2020]

Alle reden über Nachhaltigkeit – auch die Baubranche. Den passenden Gesprächsstoff liefert ein Preis, den das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) seit heute ausschreiben: Mit dem neuen „Bundespreis Umwelt und Bauen“, der 2020 erstmals vergeben wird, wollen die Initiatoren Projekte mit Vorbildcharakter in puncto Nachhaltigkeit auszeichnen – nicht nur in den klassischen Bereichen Bestand und Neubau, sondern zudem in fünf weiteren Kategorien. Bewerben können sich alle Akteure des Baubereichs. Teilnahmeschluss ist der 15. April 2020. Schirmherrin des Wettbewerbs ist die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze.

Der Wunsch von immer mehr Bauherren und Planern, hohen Gebrauchsnutzen und architektonische Qualität mit Klima - und Umweltschutz zu verbinden, bringt viele spannende Projekte hervor. Sie belegen am praktischen Beispiel, dass nachhaltiges Bauen über den Lebenszyklus hinweg betrachtet viele Vorteile bietet – auch im Hinblick auf die Kosten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Genau da setzt der Bundespreis Umwelt und Bauen an. Der Preis soll zum einen das Spektrum dessen veranschaulichen, was heute schon baulich und technisch möglich ist. Zum anderen soll er den herausragenden Beispielen durch die Prämierung größere Bekanntheit verschaffen und so zur Nachahmung einladen.“

Professor Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts: „Es geht um ganzheitliche Lösungen, die die Technik, die Gestaltung des Gebäudes und sein Umfeld einbeziehen. Einzelvorhaben auf der ‚grünen Wiese‘ werden ausdrücklich nicht unterstützt. Bei keinem anderen Wettbewerb wird das Zusammenspiel von Umwelt und Bauen so bewertet, wie im Bundespreis Umwelt & Bauen.“

Über den Bundespreis : Um die Breite des nachhaltigen Bauens zu zeigen, umfasst der Bundespreis die Kategorien „Wohngebäude“, „Nicht-Wohngebäude“, „Quartiere“ und „Nachhaltigkeit und Innovationen“. Besonders im Fokus der ersten beiden steht die energetische Sanierung von Bestandsbauten, weil hier aus Sicht des Klimaschutzes der größte Handlungsbedarf besteht.

Neben diesen Wettbewerbskategorien vergeben BMU und UBA noch drei Sonderpreise für besonders innovative Ansätze. Unter den Stichworten „Resilienz“ und „Suffizienz“ geht es um die Anpassung an den Klimawandel und um Strategien zur Verringerung des Ressourceneinsatzes. Auch sollen Bauvorhaben honoriert werden, die Aspekte der Biologischen Vielfalt in besonderer Weise berücksichtigen und damit einen substanziellen Beitrag zum Schutz und zur Umsetzung von „Stadtnatur“ leisten. Das dritte Feld „Gebäudehülle & Bauprodukt“ ist für neuartige Lösungen mit innovativen Materialien und Baukonstruktionen gedacht.

Teilnahmebedingungen : Aufgrund der thematischen Breite sind alle Akteure des Baubereichs eingeladen, sich zu bewerben: von Bauherren und Bauträgern über Büros für Architektur, Gebäudetechnik-, Stadt- oder Landschaftsplanung bis hin zu Herstellern oder Forschungseinrichtungen. Die Ausschreibung richtet sich an in Deutschland realisierte Bauwerke oder Quartiere in fortgeschrittener Planung; Mehrfachbewerbungen in verschiedenen Kategorien sind möglich.

Was die Gewinner erwartet : Den Preisträgern winkt öffentliche Wahrnehmung auf mehreren Ebenen. Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 29. September auf einem Kongress zum nachhaltigen Bauen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin, wo die prämierten Projekte der Fachwelt und den Medien vorgestellt werden. Auch auf den Websites des UBA und des Bundesumweltministeriums werden die ausgezeichneten Projekte und ihre Pluspunkte dargestellt – unter anderem in Form von Videos: Denn zu den preisgekrönten Nachhaltigkeitsbeispielen lässt das UBA Filme erstellen, die die Gewinner anschließend für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen können. Des Weiteren werden alle prämierten Projekte in einem Buch dokumentiert.

Näheres zu den Teilnahmebedingungen des Bundespreises Umwelt & Bauen und dem Auswahlverfahren finden Interessenten auf der Website des UBA: https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-umwelt-bauen-start

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. April 2020.

Für Fragen zum „Bundespreis Umwelt und Bauen“ steht Ihnen die Pressestelle des Umweltbundesamtes zur Verfügung: felix [dot] poetschke [at] uba [dot] de oder Tel. 0340-2103-2245
sowie das
Projektbüro Bundespreis Umwelt & Bauen
c/o Öko-Zentrum NRW GmbH
Sachsenweg 8
59073 Hamm
Tel.: 02381 / 30220-99
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

 

 

Steigender Heizenergiebedarf, Sanierungsrate sollte höher sein

[09.09.2019]

Von Puja Singhal und Jan Stede (DIW 19-36-1)

Das Beheizen von Wohnräumen macht fast ein Fünftel des Endenergieverbrauchs in Deutschland aus. Der vorliegende Bericht wertet einen umfangreichen Datenbestand von Heizenergieabrechnungen von Zwei- und Mehrfamilienhäusern in Deutschland aus – diese repräsentieren mehr als zwei Drittel des gesamten Gebäudebestands. Die energetische Sanierungsrate des Gebäudebestands verharrt seit der Jahrtausendwende auf einem niedrigen Stand, während der Heizwärmebedarf von privaten Haushalten je Quadratmeter seit 2015
einen Aufwärtstrend verzeichnet. Mit Blick auf die deutschen Klimaziele für 2050 im Gebäudebereich ist dies eine alarmierende Entwicklung. Es bedarf daher zusätzlicher Politikmaßnahmen, um den Energiebedarf im Gebäudebereich deutlich zu senken. Dazu zählen beispielsweise steuerliche Anreize für tiefgreifende Modernisierungen sowie Maßnahmen, die auf das Verhalten privater Haushalte zielen.


Hier können Sie den vollständigen Wärmemonitor-Bericht
des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
als PDF herunterladen und offline lesen.
Größe: 486 KB

 

 

– smart und digital      •      Tagungsband erschienen

[02.05.2019]

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) veröffentlicht seinen neuen Tagungsband mit dem Titel „Die Energiewende – smart und digital“. Die hier gesammelten Vorträge der letzten Jahrestagung stellen aktuelle Forschungsergebnisse und Instrumente für die Energiewende vor.

Der Tagungsband steht für alle Interessierten im Internet zur Verfügung und kann dort auch als gedrucktes Heft kostenfrei bestellt werden.

Der schnell fortschreitende Digitalisierungs- und Automatisierungsprozess wird ein wichtiger Wegbegleiter für die Transformation unseres Energiesystems. Richtig eingesetzt kann Digitalisierung die Energiewende beschleunigen und sie effizienter und kostengünstiger gestalten.

Der FVEE hat mit seiner Jahrestagung 2018 einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand und die Perspektiven in den für die Energiewende relevanten Technologiebereichen gegeben. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben gezeigt, wie die Informations- und Kommunikationstechnologien den Transformationsprozess unterstützen können, um die Zielrichtungen Ökologie, Ökonomie und soziale Nachhaltigkeit gleichgewichtig umzusetzen.

Link zu Download und Online-Bestellung

 

 

 

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