Aktuelles

 

B.A.U.JAHRESTREFFEN in Lübeck

B.A.U.-Jahrestreffen am 26. bis 28. Oktober 2018 und

Jahreshauptversammlung des B.A.U. e.V. am 28. Oktober 2018


HANSESTADT LÜBECK 13 m über dem Meeresspiegel (NOCH !!!)


Zu unserem diesjährigen Jahrestreffen möchten wir herzlich nach Lübeck einladen.

Unsere B.A.U.-Mitglieder Heiner Lippe mit Unterstützung von Günther zur Nieden und Wolf-Peter Buch­holz bereiten in diesem Jahr unsere Tagung vor. Herzlichen Dank im Voraus an die Kollegen.

Wir treffen uns in diesem Jahr im Norden der Republik, nach dem im letzten Jahr der Süden der Treff­punkt war. Wir beginnen dieses Jahr bereits am Freitagmittag entgegen unserer bisherigen Ge­pflogen­heit am Freitagabend zu anzufangen.

Wir hoffen auf das rege Kommen der Kolleginnen und Kollegen „aus dem Süden“ (südlicher als 54. Breitengrad) – die Deutsche Bahn hat nun auch „Turbozüge“…

Die Themen der Tagung sind bunt gestreut:

Gemeinsam Wahrnehmen – Denken – Sprechen – Entwickeln.

Als Auftakt werden wir einen innovativen Holzbau, mehrgeschossiges Bürogebäude von den Stadtwerken Lübeck (Holzbaupreis 2015) am Freitagmittag besichtigen.

Wir wandeln am Freitagnachmittag in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – Stadt­rundgang in der Altstadt Lübeck (Lübecker Denkmalpfleger) mit Diskussion über neue Wohn­formen im Denkmal und ökologisches Bauen im Bestand (Besichtigung der Wall-Halbinsel neues Wohnviertel auf alter Halbinsel der Altstadt).

Am Samstagmorgen wollen die Kollegen Günter zur Nieden und Wolf-Peter Buchholz ihre Werke vorstellen.

Am Samstagnachmittag wollen wir den Blick in die Zukunft der Architektur und über den europäischen Tellerrand hinaus wagen in der Diskussion mit Studierenden der FH-Lübeck unter Anleitung von Heiner Lippe über Ausbildung, innovative Ansätze in der Architektur, Nachhaltigkeit und interdisziplinäres, interkulturelles Lernen und Arbeiten anhand des aktuellen Projektes „Solar Decathlon Africa“. Der Wettbewerb, der 20 Hochschulteams international gegeneinander antre­ten lässt wird seit der Gründung 2002 in den USA erstmals auf afrikanischem Boden ausgetragen und neben den technisch und ökologisch anspruchsvollen Themen geht es auch um neue Entwicklungszusammenarbeit.

Mit Blick auf die Vereinsarbeit des B.A.U. wird die Vorstellung und Diskussion unserer neuen B.A.U.-Homepage am Samstagabend ein wichtiger Schwerpunkt sein.

Beim gemeinsamen Abendessen und geselligem Beisammensein am Freitag- und Samstagabend wird hoffentlich ein reger Gedankenaustausch möglich sein.

Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes bildet dann am Sonntag Beginn 9:00 bis Ende 13:00 den Abschluss des Jahrestreffen 2018. Wir hoffen, dass dann alle noch mit den „Turbozügen“ nach Hause kommen.

Ein ausführliches Programm mit den Zeitfenstern wird noch hier veröffentlicht.

Die B.A.U.-Mitglieder treffen – je nach Reisemöglichkeiten – am Freitagmittag ein.

Wir wollen den Vorteil einer gemeinsamen Unterkunft nutzen und freuen uns auf den informellen Teil unserer Tagung.

Treffpunkt: Freitag 26.10.2018 um 14:00 am zentral gelegenen Altstadt-Hotel: Motel One Lübeck, Schüsselbuden 15, 23552 Lübeck.

Wir bitten auch um eine verbindliche Zusage einer Teilnahme an der diesjährigen Tagung bis zum 8.10.2018.


Herzliche Grüße aus Berlin und Lübeck
   

ReUse– Wiederverwenden statt Wegwerfen!

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 04.08.2018]
Information der Klimawerkstatt Spandau:
ReUse (von engl. reuse für wiederverwenden, wiederverwerten) bedeutet, die Dinge wiederzuverwenden anstatt sie wegzuwerfen. Auch im Kreislaufwirtschaftsgesetz ist die Vermeidung von Abfällen unter anderem durch Wiederverwendung oder Verlängerung der Lebensdauer von Produkten als Ziel gesetzt.

Kennen Sie das ‚Zuviel‘, das in der Wohnung, im Keller, in Schränken zu Hause ist: eine zu große CD-Sammlung, zu viele Bücher, viel zu viele Klamotten? Wie gehen Sie mit defekten Geräten um? Viele der für Sie derzeit wertlosen Dinge sind noch voll funktionsfähig und sollten auf keinen Fall weggeworfen werden. Denn andere könnten sie sicher noch gebrauchen.

Doch wohin damit?
Sie könnten sie in einem Secondhandladen abgeben (einen Überblick zu Secondhandläden in Spandau finden Sie schnell unter secondhandladen in Spandau - in der Suchmaschine ihrer Wahl) und damit Geld verdienen. Es gibt aber auch zahlreiche soziale Einrichtungen, die Ihre Sachspenden liebend gerne als Spende annehmen und kostenfrei oder gegen geringes Entgelt an Bedürftige weitergeben. Neben den Gebrauchtwarenläden gibt es auch Schenkläden. Diese funktionieren so, dass noch funktionstüchtige Sachen abgegeben werden und bei Bedarf kann man sich selbst etwas aussuchen und mit nach Hause nehmen. Eine Abwandlung davon sind Leihläden. Auch bei diesen werden Sachen, die nicht oft benötigt werden, wie zum Beispiel Bohrmaschinen oder Gartengeräte, abgegeben. Andere können sich die Geräte, die man selbst nur gelegentlich braucht, ausleihen und so werden sie sozusagen geteilt.
Sind Geräte defekt, versuchen Sie doch mal in einem der Repair Cafés der Klimawerkstatt Spandau unter Anleitung selbst zu reparieren (die Repair Cafés finden jeden zweiten Donnerstag im Monat von 17.30 - 20.00 Uhr im Stadtteilladen Wilhelmstadt, Adamstraße 39, 13595 Berlin und am letzten Montag im Monat von 17.30 - 20.00 Uhr Paul-Schneider-Haus, Schönwalder Straße 23, 13585 Berlin statt).
All diese Initiativen setzen sich mit ihrem Angebot aktiv gegen die Wegwerfgesellschaft ein und helfen Ihnen dabei, Ressourcen zu schonen!
Falls Sie sich informieren wollen, wo Sie etwas abgeben, mitnehmen oder auch leihen können, können Sie auf der Seite www.remap-berlin.de nachschauen. Viel Spaß bei der Ressourcenschonung durch ReUse!
   

Guerillastrom ist jetzt legal

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 10.01.2018]

Inormation von Eurosolar: Entscheidung zur Mini­solaranlage

Sonnenstrom vom heimischen Balkon darf nun offiziell ins Haushaltsnetz. Nur MieterInnen, die Module anbringen wollen, müssen fragen.

Die „Guerilla-Photovoltaik“ bekommt den Segen der Ingenieure. Gemeint sind damit Mini­solaranlagen, die ihren Strom einfach über die Steckdose ins Netz einspeisen. Bislang agierten sie abseits der technischen Normen und damit in einem juristischen Graubereich.

Jetzt haben der Verband der Elektrotechnik und die Deutsche Kommission Elektrotechnik entschieden, dass der Strom direkt ins Hausnetz fließen darf. Separate Leitungen müssen nicht verlegt werden. „Das ist ein längst überfälliger Durchbruch für die Solarenergie in deutschen Städten“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand des Ökostromers Greenpeace Energy. Die Einigung mache „den Weg frei für die massenhafte Nutzung solcher kleinen PV-Anlagen“. Mieter könnten diese von nun an „problemlos auf ihrem Balkon anschließen“ und damit eigenen Solarstrom ernten.

In einigen Ländern wie der Schweiz, in Portugal und Österreich werden die Stecker-Solargeräte schon länger unkompliziert genutzt; in der Branche spricht man von rund 200.000 Geräten, die europaweit im Einsatz seien. Für Deutschland sind es rund 20.000 Exemplare.

An zwei weiteren Regelwerken wird noch gearbeitet. Bis Februar wird geklärt sein, wie die Stecker der Geräte aufgebaut sein müssen. Die gewöhnlichen Haussteckdosen mit Schutzkontakt werden wohl weiterhin nutzbar sein. Allerdings dürfte die Norm wohl für die Einspeisestecker noch eine mechanische Schutzvorrichtung verlangen. Damit die Geräte entsprechend sicher sind, wollen die Ingenieursverbände außerdem auch noch eine Produktnorm für die Geräte erlassen.

Die Bürokratie

Damit ist dann technisch wirklich alles geklärt. Hinfällig werden dürfte damit auch eine Klage von Greenpeace Energy. Der Energieversorger geht nämlich gerade in einer Art Musterprozess juristisch gegen die Firma Stromnetz Hamburg vor, die sich mit Verweis auf die fehlenden Normen noch weigert, solche Module in ihrem Netz zuzulassen. Der Netzbetreiber hat allerdings bereits signalisiert, bei Klärung der technischen Regeln keine Einwände mehr gegen die Kleinmodule geltend zu machen.

Unterdessen bleibt noch fraglich, ob nach den Technikern auch die Bürokratie zu pragmatischen Regeln findet. Denn rein formal muss aktuell jedes Modul, selbst wenn es nur 150 Watt liefert, beim örtlichen Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur angemeldet werden – ähnlich einem Großkraftwerk. Strom verbrauchende Geräte selbst mit zehnfacher Leistung – etwa ein Wasserkocher – dürfen dagegen völlig zu Recht ohne individuelle Anmeldung betrieben werden dürfen.

Schwierigkeiten könnten weiterhin auch Mieter bekommen: Wer Module an der Balkonbrüstung anbringen will, muss das mit seinem Vermieter oder sogar mit der Eigentümergemeinschaft abstimmen. So dürfte es dann doch noch manche Diskussion geben – ehe die Kühlschränke im Land in großem Stil mit selbst erzeugtem, billigem Solarstrom laufen werden.
   

B.A.U. zum Jahresende

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 27.10.2017]
Liebe Mitstreitende des B.A.U. e.V., liebe Kolleginnen und Kollegen des ökologischen Planens und Bauens,

zum Jahresende möchten wir gerne am selben Ort wie schon in den letzten beiden Jahren – der Havelinsel Eiswerder – zu einem Treffen in kollegialer Runde einladen, um unseren fachlichen und persönlichen Infor­mations­austausch unter den „Akteuren des ökologischen Bauens“ in Berlin und Umland fortzusetzen.

Es wird eine kleine Veranstaltung mit Programm und Gelegenheit zwischen den Beiträgen zum gegenseitigen Gedankenaustausch beim Genuss kleiner Leckereien.

Der Ort: InselSalon Eiswerder13, Alte Schule

Eiswer­der­straße 13, 13585 Berlin-Spandau (bei der B.A.U.GESCHÄFTSSTELLE)

Freitag 1.12.2017 um 18:30

Bus 136 von S+U Rathaus Spandau Richt. Hakenfelde, Aalemannufer, Hennigsdorf

Bus 236 von S+U Rathaus Spandau Richt. Haselhorst via Wasserstadt

Haltestelle für beide Busse: Eiswerderstraße 595m über die Havelbrücke


Das Programm:

18:30 Das "Brandenburger Haus“, autarke Systeme in ~3.275m Höhe, Deutscher AlpenVerein (DAV Sektion Berlin e.V.), Gunnar Wehrhahn

~19:15 sozialistischer Städtebau: Stalinstadt (Eisenhüttenstadt) Erste Sozialistische Stadt Deutschlands. Bericht über die Fahrt der Kulturgruppe Onkel Toms Hütte im September 2017 mit Zeitdokumenten und Fotos, Hartmut Scherer

15 Minuten Pause

~19:45 Riemenschneider Kita (20 Jahre Nutzererfahrung - was bewährte sich...?) Fotos, Reinhard Großmann

Gespräche/ Buffet/ Gedankenaustausch

Film zu gegebener Stunde: ExperimentalFilm „O logischer Garten“ 85 Minuten, von Jutta Sartory und Ingo Kratisch (Gesell­schaft zur Erforschung des Lebens und Wirkens deutsch­sprachiger jüdischer Architekten) 18. internatio­na­les Fo­rum des jungen Films, Berlin 1988, 38. Internationale Filmfestspiele Berlin

Ein aus 208 Aufnahmen bestehendes Porträt der Stadt Berlin, das vom Februar 1985 bis zum Januar 1988 in beiden Teilen der Stadt entstand. Es soll die materielle und geistige Erscheinungsform der Stadt spiegeln und Gegenwart und Vergangenheit in einem darstellen. Gleichzeitig überschneiden sich öffentliche (Bilder von Häusern, Parks, Straßen etc.) und private Aufnahmen (Fragmente des menschliches Lebens, alltägliche Handlungen) und liefern ein komplexes Bild des speziellen Lebensraums der Großstadt.

Damit wir alles angemessen organisieren können, bitten wir um Anmeldung vor dem 24.11.2017

Das Weiterreichen dieser Einladung an Freunde/ Bekannte - möglichst mit ökologischem Interesse oder Tätigkeitsfeld – ist sehr willkommen.

viele Grüße im Namen der B.A.U.Berlin-Gruppe von

Susanna Engelhardt, Martin Küenzlen und Günther Ludewig

   

Die Herausforderung von Gemeinschaft im Planungsprozeß

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 19.09.2017]

Der B.A.U. kommt 2017 in Starnberg und München zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch zusammen:

Eröffnung des 3-tägigen B.A.U.-Treffens in 82319 Starnberg,
22.09.2017

Ort: DENKEN PLANEN BAUEN, Dall Armi Architekten + Ingenieure
Petersbrunner Straße 15A, Planungshalle
Abendveranstaltung mit Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack M.S.
PARTIZIPATION Fluch oder Segen für den Architekten

Die Teilnahme und Teilhabe am Planungsprozess fordern Betroffene, Bauherren, Behörden und Parlamente.
Das sei Zeitgemäß und unvermeidlich.
Wie schafft es der Planer im vorgegebenen Korsett von Kosten, Zeit und Honorar einen von ihm verantworteten Plan zu realisieren, ja ersteinmal einen Plan zu schaffen, der Konsens aller Beteilgten ist?

Neben der Wertschätzung, die er allen Beteiligten entgegen bringt, benötigt er Menschenkenntnis, Planunsgmethodik, ja sogar Planungsdidaktik, um die notwendigen Sozialprozesse zu moderieren.
Grundlagen, praktische Arbeitsschritte und Erfahrungen werden im Vortrag dargestellt und mit dem Ziel besprochen, aus der aktuellen (Not)wendigkeit Hilfen für die komplexen Entwurfsarbeiten zu gewinnen und sie zu besseren Lösungen zu führen.

Abendveranstaltung mit Aussprache und der Frage:
Sind ökologische Standards in der praktischen Umsetzung durchsetzbar?

Die Veranstaltung ist offen für alle interessierten Teilnehmer und sie ist grundsätzlich kostenfrei.
Spenden nach der Veranstaltung für die Vereinstätigkeit sind freiwillig - aber willkommen !
Verpflegungs- und Reisekosten trägt jeder selbst.

Anmeldung bitte per E-Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



München: Soziale Prozesse in der Architekturgestaltung

2. Tag des B.A.U.-Treffens in Starnberg und München.

23.09.2017

geführte Exkursion durch die Baugemeinschaftsprojekte am DomagkPark

Treffpunkt: DomagkPark, Veranstaltungsraum von wagnisART in der Fritz-Winter-Straße 12, Innenhof beim Schriftzug "Gemeinschaft"
Zeitpunkt: 11:30
Dauer: Bis ~18:00
Anfahrt: U-6, Alte Heide
Führungen / Besichtigungen / Werkbereichte / KurzVorträge und Gespräche

Soziale Prozesse in der Architekturgestaltung
• Patric F.C. Meier - agmm Architekten mit der Baugemeinschaft "gemeinsam größer" und einem Hybridbau/ MFH - über persönliche Erfahrungen
• Ritz Ritzer - bogevischs buero Architekten & Stadtplaner GmbH mit der genossenschaftlichen Wohnanlage "wagnisArt" - über neue Wohnformen und Erfahrungen aus den Workshops
• Heike Skok von der Mitbauzentrale München e.V. - über soziale Herausforderungen von Gemeinschaft
• Ernst Friedrich Lauppe - Evolution Wohnen e.V. - über über alternative Organisationsformen für Gemeinschaftsprojekte und praktische Erfahrungen
• Trias Stiftung - Boden ist Gemeingut und nicht nur Bauland für Investoren
• Wohnbaugenossenschaft wagnis eG - Dauerhaft sicheres und bezahlbares Wohnen
• Sabine Rothfuß - B.A.U.KOLLEGIN - über den Konzeptentwurf der B.A.U.HÜTTE oder B.A.U.SCHULE und die Werkzeuge für ökologisches und nachhaltiges Bauen zur Reduzierung aufwendiger Partizipationsprozesse

Die Veranstaltung ist offen für alle interessierten Teilnehmer und sie ist grundsätzlich kostenfrei.
Spenden nach der Veranstaltung für die Vereinstätigkeit sind freiwillig - aber willkommen !

Nach der Veranstaltung werden die B.A.U.MITGLIEDER mutmaßlich nach Starnberg fahren, um dort die Diskussion (voraussichtlich in der Planungshalle fortzusetzen) und auch Abend zu essen. Hierzu sind auch gern alle anderen Teilnehmer eingeladen.
Verpflegungs- und Reisekosten trägt jeder selbst.

Anmeldung bitte per E-Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


3. Tag des B.A.U.-Treffens

24.09.2017 von 10:00 bis 12:00

82319 Starnberg: Planungshalle

Petersbrunner Straße 15A,

Jahreshauptversammlung des B.A.U.e.V. gemäß Tagesordnung, Diskussion und neuen Ideen

Offen für interessierte Gäste

   

Wie die Gestaltung unserer Umgebung die Lebensqualität steigert

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 11.10.2016]

Wir Menschen leben in Häusern und richten uns ein in unseren Wohnungen. Meist geht es uns da gut. Unser Haus gibt uns Schutz und privaten Bewegungsraum.
Aber nicht jedes Haus ist gleich, jeder kennt das. Manche Orte lassen uns unruhig werden, andere mögen wir erst gar nicht. Es gibt Orte oder Ecken, an denen wir entspannt sind oder eher aktiv.
Es gibt Häuser oder Ladengeschäfte mit pulsierender Lebendigkeit. Andere stehen leer. Kennen Sie Häuser oder Orte, die traurig wirken oder welche die fröhlich machen? Haben Sie sich bereits die Frage gestellt, woran das liegen kann? Haben Sie schon mal bemerkt, dass es Räume gibt, in denen man besser lernen oder andere in denen man  ruhiger schlafen kann?

Ein kluger Geist hat einmal gesagt „mit einem Haus kann man einen Menschen erschlagen“. Genauso kann man mit der Gestaltung unserer Räume, der eigenen Wohnung oder des Hauses eine positive Umgebung schaffen. Dadurch können wir Menschen Energie tanken, unser Leben mehr und mehr so leben, wie es für uns gemeint ist. Schauen wir uns gemeinsam einige Beispiele an. Besprechen wir die Gründe dafür und erfahren was wir machen können, damit unsere vier Wände zu einem Heim mit Energie werden. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, sind Sie herzlich zu diesem Informationsabend eingeladen.


Vortrag

Termin: Montag, den  7. 11. 2016, 19.00 Uhr
Ort:     Kampstrasse 16,  31167 Bockenem
Teilnehmerbeitrag:            € 21  pro Person

Telefonische Anmeldung: Karin Bunk, Kampstr. 16,  31167 Bockenem, 050 67-762 07 17




   

Ausbauen und Gestalten mit nachwachsenden Rohstoffen

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 14.07.2016]

Neue Broschüre erschienen

"Ausbauen und Gestalten mit nachwachsenden Rohstoffen"

In der neuen Broschüre „Ausbauen und Gestalten mit nachwachsenden Rohstoffen“ der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) finden Einrichter und Renovierer, Sanierer und Bauherren einen kompakten Überblick zu biobasierten Bau- und Einrichtungsprodukten. Die Themen reichen von Bodenbelägen über Farben und Holzschutzsysteme bis hin zu Holzfenstern und Möbeln für den Innen- und Außenbereich. Ein Kapitel zum Thema ‚Innenraumklima und Wohngesundheit‘ und eine kurze Systematik der biobasierten Werkstoffe und Materialien runden die Broschüre ab.

Die Broschüre ist für 3 Euro (zzgl. Versandkosten) auf mediathek.fnr.de bestellbar oder steht als kostenloser Download zur Verfügung.

Ein kleiner Auszug aus den Inhalten:

  • Fußböden aus nachwachsenden Rohstoffen neigen kaum zu statischer Aufladung und sind deshalb für Hausstauballergiker geeignet: In Zimmern mit einem Naturhaarteppich, einem Kork- oder Holzfußboden schweben weniger Staubpartikel in der Raumluft.
  • Kaseinfarben, auch als Quarkfarbe bekannt, werden inzwischen auch auf Basis pflanzlicher Eiweiße angeboten. Nach dem alkalischen Aufschluss mit Borax, Soda oder Kalkhydrat haben sie eine besonders hohe Klebkraft, außerdem lassen sie sich gut pigmentieren.
  • Holzfenster gibt es heute auch schon wärmegedämmt. Eine Alternative könnten in Zukunft Hölzer mit geringer Rohdichte bieten, etwa aus Pappel- oder Tannenholz, die sich zur Herstellung hochwärmedämmender Fenster ganz ohne zusätzliche Dämmstoffe eignen – das haben Forscher des ift Rosenheim herausgefunden.

Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
Nicole Paul
Tel.: +49 3843 6930-142
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

Naturdämmstoffe - Wider die falschen Mythen

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 28.01.2016]

Deutsche Umwelthilfe hat ein Positionspapier zum Thema Naturdämmstoffe - Wider die falschen Mythen verfasst.
Die Thesen können Sie hier per Klick lesen.
   

Wettbewerb HolzbauPlus 2016

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 04.01.2016]


Einladung zur Auslobung „HolzbauPlus – Bundeswettbewerb Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen 2016“

das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) lobt 2016 erneut den Bundeswettbewerb „HolzbauPlus – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ aus. Die Auslobungsveranstaltung für den bereits dritten Wettbewerb mit Frau PSt Dr. Maria Flachsbarth findet anlässlich der Internationalen Grünen Woche am 19.01.2016 um 14 Uhr in Berlin auf der Bühne in der Halle 4.2 in Berlin statt. Hierzu und zu einem anschließenden Empfang am Stand der FNR lade ich Sie herzlich ein.

Der Bundeswettbewerb „HolzbauPlus“ zeichnet Bauherren für Bauprojekte aus, in denen Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen auf innovative Weise eingesetzt wurden. Über die maßgebliche Verwendung von Holz in Gebäudeteilen hinaus sollen weitere nachwachsende Baustoffe wie Dämmstoffe, Naturfarben, Fassadenlösungen sowie die Verwendung biobasierter bzw. natürlicher Baustoffe im Innenausbau als Teil einer ganzheitlichen Planung realisiert sein.

Weitere Informationen rund um den Wettbewerb finden Sie unter www.holzbauplus-wettbewerb.info oder auf dem beigefügten Faltblatt (Download). Für Rückfragen steht Ihnen bei der FNR Herr Görnhardt (Tel.: 03843-6930-214, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zur Verfügung.

Verantwortlich für diese Meldung:

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Hofplatz 1, 18276 Gülzow-Prüzen
Telefon +49 3843 6930-0
Fax +49 3843 6930-102
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
   

Neue Energie für die Wärmewende – ForschungsVerbund Erneuerbare Energien veröffentlicht Positionspapier

[eingestellt von B.A.U. Berlin - 05.12.2015]

Als Beitrag zu einer fundierten Diskussion über adäquate Politikinstrumente für die Wärmewende hat der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) ein Positionspapier veröffentlicht, das einen Überblick über Herausforderungen und Handlungsoptionen im Wärmesektor bietet. Am 25. September diskutierten Expertinnen und Experten aus Politik und Forschung die Studie in Berlin.

„Die Energiewende wird nur mit einer Wärmewende gelingen. Die Wärme macht 58 % des Endenergiebedarfs aus, wobei heute erst 11 % davon mit erneuerbaren Energien gedeckt werden“, sagt Gerhard Stryi-Hipp vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Leiter des zuständigen Fachausschusses des FVEE. „Wir benötigen sowohl eine entschiedenere Markteinführungspolitik für erneuerbare Energien und Effizienzmaßnahmen, als auch eine deutlich erhöhte Forschungsförderung, um das große Innovationspotenzial in den Wärmetechnologien zu heben.“

Das aktuelle Positionspapier des FVEE „Erneuerbare Energie im Wärmesektor – Aufgaben, Empfehlungen und Perspektiven“ analysiert den Wärmemarkt und stellt mögliche Lösungsansätze vor. Es beschreibt die Rolle der wichtigsten Technologien, die für eine nachhaltige Wärmeversorgung erforderlich sind: Solarthermie, Biomasse, Wärmepumpen und Tiefengeothermie. Weiter stellt das Papier die Herausforderungen in der Systemintegration und die Systemtechnologien vor: Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmespeicher, Heizen mit erneuerbarem Strom sowie Wärmenetze und kommunale Wärmepläne. Auf Basis der beschriebenen Entwicklungspotenziale dieser Technologien liefert das Papier Empfehlungen für die Wärmewende.

Eine optimierte nachhaltige Wärmeversorgung hängt auch von der Ausgestaltung des Strom- und Mobilitätssektors ab. Daher bedarf der Wärmesektor einer verstärkt systemischen Betrachtung. Prof. Daniela Thrän vom Deutschen Biomasseforschungszentrum und vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung erklärt: „Die Sektoren wirken immer mehr zusammen durch Technologien wie KWK, Wärmepumpen oder Power to Heat. Eine Bewertung einzelner Technologien ohne Beachtung ihrer Rolle im Gesamtsystem wäre nicht zielführend. Wir brauchen deshalb ein integriertes Energiekonzept für Strom, Wärme und Kälte sowie Mobilität.“

Trotz großer Potenziale und Anstrengungen von Politik und Wärmebranche in den Bereichen Effizienz und erneuerbare Energien sind bei der dringend notwendigen Wärmewende in den letzten Jahren kaum Fortschritte zu verzeichnen. Das Positionspapier analysiert die Gründe hierfür, die u.a. in der hohen Heterogenität von eingesetzten Heiztechnologien und Anlagengrößen, von Gebäudetypen sowie von Eigentümern und Betreibern liegen. Außerdem zeichnet sich der Wärmemarkt durch eine höhere Komplexität im Vergleich zum Strommarkt aus. Die starke Abhängigkeit von global geprägten fossilen Energiepreisen sowie die sozialen Aspekte der Wärmeversorgung reduzieren darüber hinaus die Handlungsspielräume der Politik. Das Positionspapier macht deutlich, dass diese besondere Charakteristik des Wärmesektors stärker berücksichtigt werden muss, um erfolgreiche Lösungsansätze für die Wärmewende zu entwickeln.

Experten aus Politik und Forschung haben die Ergebnisse der FVEE-Studie am 25. September im Fraunhofer Forum in Berlin diskutiert. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass eine erfolgreiche Wärmewende eine deutlich verstärkte und langfristig ausgerichtete Politik zum Ausbau erneuerbarer Energien und der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen erfordert. Weiterhin müssen Forschung und Innovation im Wärmesektor gestärkt werden, um die großen Technologiepotenziale zu heben. Dabei geht es sowohl um die technologische Entwicklung von Komponenten als auch um den Aufbau einer Transformationsforschung, die neben den technologischen auch soziale und ökonomische Aspekte umfasst. Konkret besteht großer Bedarf für die Entwicklung von Planungs- und Bewertungswerkzeugen, die die zunehmende Komplexität und Dynamik des Energiesystems abbilden und die anstehenden Entscheidungen von Politik und Anwendern unterstützen.

Da die verschiedenen Anwendungssituationen unterschiedliche Heiztechniken benötigen, erfordert die Wärmewende einen Technologiemix. Stryi-Hipp bekräftigt: „Jede Politik für den Wärmesektor, die nur auf eine einzelne Technologie fokussiert, ist falsch. Wir benötigen eine systemische Herangehensweise, die der Komplexität des Wärmesektors gerecht wird. Auf Basis einer fundierten Bewertung aller verfügbaren Komponenten – von der effizienten Gebäudehülle über die erneuerbare Wärmebereitstellung bis zur Wärmeerzeugung mit Strom – muss der optimierte Mix für alle räumlichen Ebenen sowie für die jeweiligen Investoren und Rahmenbedingungen gefunden werden.“

Das 32-seitige Positionspapier kann auf der Internetseite des FVEE kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden:

http://www.fvee.de/publikationen/forschungspolitische-papiere-des-fvee/

   
 

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