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Berlin: Womit bauen wir die Zukunft?

Womit bauen wir die Zukunft?

natureplus Fachtagung in Berlin stellt nachhaltige Bauprodukte in den Mittelpunkt
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Am 6. Juni 2016 lädt der Verein natureplus zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung Architekten und Planer sowie Fachleute aus Ländern und Kommunen, Wohnungsbau und Verbänden nach Berlin ein. Interessante Referenten aus der Praxis versprechen angeregte Diskussionen. Die Veranstaltung kann als inoffizieller Auftakt zur Woche der Umwelt gelten, die am 7. und 8. Juni im Schloss Bellevue in Berlin stattfindet.

„Mit welchen Produkten bauen wir unsere Zukunft?“, heißt die Leitfrage, die über der Fachtagung im Veranstaltungszentrum Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung steht. Klimaschutz, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit stehen zwar immer stärker im Focus der Architekten, Bauherren und der öffentlichen Hand. Aber welche Anforderungen müssen Bauprodukte erfüllen, damit sich diese Ziele realisieren lassen? Antworten geben unter anderem der renommierte Berliner Architekt Eike Roswag, ein Vertreter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR, Prof. Ludger Dederich, Dozent an der Forsthochschule in Rottenburg, und Dr. Wolfgang Misch, vom Deutschen Institut für Bautechnik DIBt.

Auch die drei parallelen Foren am Nachmittag werden von renommierten Fachleuten moderiert: Den Part „Förderinstrumente für nachhaltige Baustoffe“ leitet Chris Kühn, MdB, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik Bündnis 90/Die Grünen. Prof. Alexander Rudolphi, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB, führt durch das Forum „Gebaute Nachhaltigkeit in der Praxis“. Und Uwe Welteke-Fabricius, Vorsitzender des internationalen Vereins natureplus e.V., moderiert das Forum zum Thema: „Gibt es nachhaltigen Zement?“

Auf der ganztägigen Veranstaltung geht es um die aktuelle Rechtslage im Bezug auf das nachhaltige Bauen, die künftigen Entwicklungen auf europäischer Ebene und um die bisherigen Fördermaßnahmen für nachhaltige Baumaterialien in verschiedenen Ländern. Natürlich werden auch Initiativen wie Datenbanken und Umweltzeichen vorgestellt, die sich den umweltfreundlichen Materialien widmen. Architekten präsentieren zahlreiche realisierte Bauten, die hohe Standards an Nachhaltigkeit erfüllen, und es wird mit der Industrie und Wissenschaft die Frage erörtert, ob bestimmte Materialien a priori als ökologisch oder umweltfeindlich zu gelten haben. In verschiedenen Diskussionsrunden wird das Fachpublikum einbezogen, wenn es beispielsweise darum geht, wie nachhaltige Produkte besser vorangebracht werden können.

Die Veranstaltung ist von den Architektenkammern Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Sachsen als Fortbildung anerkannt. Für Vertreter öffentlicher Institutionen gelten ermäßigte Konditionen.

Das ausführliche Programm und eine Onlineanmeldung finden sich unter folgendem Link:

www.natureplus.org/index.php


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