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Berlin: Woche der Umwelt

Nach 2002, 2004 und 2007 nimmt nunmehr bereits die vierte »Woche der Umwelt« Gestalt an. Rund 200 Aussteller werden am 5. und 6. Juni im Park von Schloss Bellevue in Berlin, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, ihre zukunftsweisenden Umwelt- und Naturschutzprojekte vorstellen. Rund 550 Unternehmen, Verbände, Institute und Initiativen haben sich für die Leistungsschau beworben – über 100 Interessenten mehr als bei der dritten Woche der Umwelt 2007. Die enorme Resonanz zeigt nach Aussage von DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, dass die Umweltbranche der Leitmarkt der Zukunft ist. Eine unabhängige Jury hatte die Bewerber nach den Kriterien Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit ausgewählt.

Auf über 3.000 Quadratmetern Fläche werden die Organisatoren im Park von Schloss Bellevue eine Zeltstadt aufbauen. Nicht nur für die Aussteller, sondern auch für die etwa 80 Fachforen und die rund 12.000 Besucher aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wird so ausreichend Platz geschaffen. Auf der Hauptbühne werden Experten dem Fachpublikum neue Entwicklungen aufzeigen und aus verschiedenen Blickwinkeln erörtern: Wie lässt sich die Energiewende gestalten? Welche Visionen gibt es für den Naturschutz? Wie mobil wird die Gesellschaft in Zukunft sein? Die Diskussions­runden werden von Deutschlandfunk/Deutschlandradio moderiert.


Zu den Ausstellern wird zum Beispiel die Firma Solvis (Braunschweig) gehören, die in Zusammenarbeit mit der Firma Miele einen Wäschetrockner vorstellt, der über eine Solarwärme­anlage betrieben wird.

Auch die landwirtschaftliche Produktion wird bei der Leistungsschau eine wichtige Rolle spielen. Die Bodensee-Stiftung (Radolfzell) wird zum Beispiel das Projekt »AgriClimateChange« präsentieren. Zusammen mit Partnern aus Frankreich, Italien und Spanien ist es ihr gelungen, die Software ACCT weiterzuentwickeln, mit der Energie- und Treibhausgas-Bilanzen landwirtschaftlicher Betriebe analysiert werden können. Auf Basis der Ergebnisse lassen sich betriebsspezifische Maßnahmen entwickeln, um die Klimabilanz von Höfen schrittweise zu verbessern.

Mehr Verantwortung für gemeinsamen Lebensraum

Mit dabei wird auch der DBU-geförderte türkischsprachige Arbeitskreis des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland (BUND), »YESIL ÇEMBER« (Grüner Kreis), sein. Er mobilisiert Menschen und Organisationen mit Migrationshintergrund, Verantwortung für den gemeinsamen Lebensraum zu übernehmen und ermutigt sie, als ehrenamtliche Umweltschützer tätig zu werden.

Umweltschutz im Sport und Umweltbildung

Darüber hinaus wird eine Auswahl innovativer Projekte und Programme präsentiert, die die Potenziale des Sports für einen zukunftsorientierten Umwelt-, Klima- und Naturschutz verdeutlichen.

Unter der nachfolgend genannten Internetadresse können sich Besucher ab sofort anmelden:
www.woche-der-umwelt.de
Woche der Umwelt 2012


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