Veranstaltungen

 

Berlin: Virtuelles Kraftwerk

Werkstattgespräch

Virtuelles Kraftwerk - Die Zukunft einer dezentralen Energieversorgung aus dem Einsatz Erneuerbaren Energien?

Donnerstag, 26.04.2012 19:00

BAM Bundesanstalt für Materialfoschung
Haus 89, Raum 120 (Kapelle) Bitte auf Hausnummer achten. Es ist nicht das Hauptgelände der BAM
Unter den Eichen 44-46
12203 Berlin

Zur Anmeldung

Mitglieder: 0,00 €
Nichtmitglieder: 12,00 €
Studenten: 0,00 €

Begrüßung:
Martina Schmidt
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Moderation:
Dipl. Ing. Monika Remann
Agentur für nachhaltiges Bauen

Podium:
Prof. Kai Strunz, TU Berlin

Janko Gessner
Dombert Rechtsanwälte

Philipp Vohrer
Agentur für Erneuerbare Energien

Siegfried Rehberg
Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

Dr. Andreas Schnauß
Vattenfall

Michael Gross
Lichtblick

Hans-Wilhelm Heibey
Berliner Datenschutzbehörde
Vertreter des BlnBDISmart Meter, Smart Grids und Datenschutz

Die Atomreaktorkatastrophe in Fukushima (Japan) im Jahr 2011 hat zum Umdenken in der Energiepolitik geführt. Weg von der Atomenergie hinzu einer stärkeren Hinwendung zu den Erneuerbaren Energien (Wind, Solar, Biomasse, Wasserkraft  und Geothermie).

Erneuerbare Energien spielen eine immer größere Rolle im Hinblick auf eine zuverlässige Energieversorgung. Die Energieversorger denken innovativ über neue dezentrale Energieversorgungsformen nach. Eine Form der dezentralen Energie-versorgung stellt das virtuelle Kraftwerk dar.
 
Der Grundgedanke dabei ist die "intelligente" digitale Verknüpfung mehrerer kleiner dezentraler Energieerzeugungseinheiten untereinander mit einem abgestimmten Einsatz von Verbrauchsanforderungen. So sollen sich zum einen die zeitlich unterschiedlichen Potentiale von Energiequellen wie z.B. Sonne und Wind als Beitrag zur Stromversorgung ergänzen . Zum anderen soll der Strombedarf der Verbraucher mit dem Stromangebot der Erzeuger  abgeglichen werden. Die Stromabnahme soll dann möglichst zu dem Zeitpunkt erfolgen, wenn der Strom auch im Netz verfügbar ist. Das bedeutet mehrfache Herausforderungen an Stromproduktion, -verteilung, -messung und -auswertung in technischer, wirtschaftlicher und vor allem auch logistischer Hinsicht. Bestandteile dazu sind die sogenannten "smart meter" und "smart grids", d.h. "intelligente  Zähleinrichtungen und "intelligente" digitale Verteiler-Netze. Im Ergebnis soll dadurch die erforderliche Kapazität zentraler Großkraftwerke reduziert werden, mit all den damit einhergehenden Einspareffekten an Primärenergie und CO2-Belastung.
 
Es werden die dezentrale Versorgungsform  "Virtuelles Kraftwerk" und deren rechtliche Rahmenbedingungen sowie  datenschutzrechtliche Fallstricke vorgestellt. Anhand von ersten Erfahrungsberichten wird man über  diese dezentrale Energieversorgungs-möglichkeit ins Gespräch kommen. Die Frage wird erörtert, ob es sich bei dieser dezentralen Energieversorgungsform um eine zukunftsfähige Versorgungsform handelt.     

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