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Berlin: E-Energy Kongress 2011

11.01.2011 - 12.01.2011 / Berlin

Zweiter E-Energy Kongress

Das Programm erhalten Sie hier

Weltweit wird derzeit das Energiesystem neu gedacht. Politik, Wissenschaft und Praxis suchen nach Lösungen, wie wir die zur Verfügung stehenden Ressourcen besser nutzen können. Es geht um die Integration regenerativer Energien und die Optimierung des Gesamtsystems der Elektrizitätsversorgung - von der Gewinnung des Stroms über dessen Transport, Verteilung und Speicherung bis hin zur effizienten Verwendung. Diese Ansätze werden intelligent oder smart genannt - denn in jedem Fall spielen Informations- und Kommunikationstechnologien eine entscheidende Rolle.

In Deutschland werden die Smart Grid Aktivitäten unter dem Dach des Leuchtturm-Projekts E-Energy gebündelt. Technologiepartnerschaften in sechs Modellregionen entwickeln und erproben ein Internet der Energie, in dem speziell auch die volatilen erneuerbaren Energien und die Elektromobilität ihren Platz finden werden. Innovative Geschäftsmodelle werden den bisherigen Anbietern aber auch neuen Marktteilnehmern neue Chancen auf dem Marktplatz der Energien bieten. Der zweite E-Energy Kongress markiert einen Meilenstein der Umsetzungsphase. Alle sechs Modellregionen haben begonnen, ihre Entwicklungen unter realen Bedingungen mit Erzeugern, Netzbetreibern und Stromkonsumenten zu testen.

Bei der Entwicklung der Konzepte wurde vor allem eines klar: Es bedarf klarer rechtlicher Rahmenbedingungen und stabiler Standards, damit Entwickler und Investoren Lösungen hervorbringen können, die sich schnell am Markt etablieren und bei den Endkunden auf positive Resonanz stoßen. Darum haben die E-Energy Akteure zusammen mit den einschlägigen Normungsinstitutionen wichtige Grundlagen gelegt.

Zum 2. E-Energy Kongress sind alle eingeladen, die wissen wollen, wie weit die Modellregionen in ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind, wie der Normungsprozess für die weitere Entwicklung aussieht und welche rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen geschaffen werden sollen.
 
Der Erfolg von E-Energy hat eine große Tragweite für die deutsche Wirtschaft. Die Unternehmen der Energiewirtschaft und der IKT-Branche werden diese Entwicklung maßgeblich bestimmen. Eine sichere,kostengünstige und umweltfreundliche Energieversorgung ist für alle Unternehmen von größter Bedeutung. Daher hat sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) das Ziel gesetzt, in enger Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
Szenarien für Deutschland zu entwickeln, die den Übergang von unserer heutigen Energielandschaft hin zu einem Internet der Energie beschreiben.

Die über 900 deutschen Netzbetreiber spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des intelligenten Netzes. Sie müssen sich schon jetzt den Herausforderungen stellen, die eine immer weiter fortschreitende Dezentralisierung der Stromerzeugung mit sich bringt. Stadtwerke und regionale Stromversorger, kleine und große Netzbetreiber können von den Technologien profitieren, die im Rahmen von E-Energy entwickelt und getestet werden. Viele von ihnen sind Mitglied im Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW).

Für die IKT-Branche ergeben sich im Rahmen des intelligenten Energienetzes ganz neue Geschäfts- und Wachstumsfelder. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat den Arbeitskreis E-Energy initiiert, der in allen IT-relevanten Fragen Ansprechpartner und Wissensplattform für Partnerbranchen, Politik und Regulierungsbehörden ist. Viele BITKOM-Mitglieder sind in den E-Energy-Projekten oder anderen Smart Grid Initiativen involviert. Sowohl der BDI als auch der BDEW und der BITKOM sind Partner des E-Energy Kongresses.

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