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Darmstadt: Ak kostengünstige Passivhäuser

Einladung zum  Kongress des „Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser“ in Darmstadt
am Freitag, den 10. Dezember 2010 im Maritim Konferenzhotel in Darmstadt.

AK42: Ökonomische Bewertung von Energieeffizienzmaßnahmen Ertrag, Risiko, Rendite: Wann rechnet sich die Investition in Energieeffizienz? Bei Gebäuden ist meist ein hoher Kapitaleinsatz erforderlich. Zusätzlicher Aufwand für Wärmeschutz: durch passivhaustaugliche Produkte, die (bisher noch) in kleineren Serien gefertigt werden und daher teurer sind, erhöhte Kosten durch Baubeteiligte, die z.T. noch wenig Erfahrung mit dem Bau von Passivhäusern oder Sanierungen mit Passivhaus-Komponenten haben. Andererseits werden diese Gebäude oft bewusst als Projekte für den gehobenen Anspruch entwickelt und vermarktet - schließlich bieten sie nicht nur geringe Energiekosten, sondern auch hohen Wohnkomfort und gesteigerten Gebäudewert. Aus der ökonomischen Sichtweise des Eigentümers wird eine zusätzliche Investition erforderlich, die sich aus späteren Rückflüssen, insbesondere (aber nicht notwendig nur) aus den eingesparten Energiekosten direkt oder indirekt bezahlt machen soll.

In diesem Arbeitskreis werden die betriebswirtschaftlichen Bewertungsmethoden aus der Investitionstheorie vorgestellt, ihre Einsatzbereiche, Zielgrößen, Eignung für die Anwendung auf bauliche Energiesparinvestitionen sowie Ergebnisse für typische Anwendungen. Neben der Methode kommt es auf die Wahl der Randbedingun-gen an. Einen entscheidenden Einfluss auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis haben insbesondere der für die ökonomische Bewertung angesetzte Anteil der Investitionskosten, der Betrachtungszeitraum und die Nutzungsdauern, der Ansatz für Restwerte, der Kapitalzinssatz und die geforderte Rendite unter Berücksichtigung des Risikos, sowie die unterstellte Energiepreissteigerung. Diese Auswirkungen werden daher explizit diskutiert, ebenso wie die Frage, welche konkreten Hilfsmittel ein Planer benötigt, um ökonomische Bewertungen durchzuführen und seine Planungen auf Energie- und Kosteneffizienz auszurichten. 

Bei der Entwicklung des Passivhaus-Konzepts war eine der wesentlichen Zielsetzungen die auf lange Sicht erreichbare Wirtschaftlichkeit. Nach diesem Vorbild verfolgt die EU mit der neuen EPBD die gleiche Strategie. Gefordert wird das „kostenoptimale Niveau“ auf der Basis von Lebenszykluskosten. Vorgestellt werden die wesentlichen Aspekte des „Nearly zero energy building“ und der Anforderungen an energetische Sanierungen im Gebäudebestand, ebenso wie das neue „EnerPHIt“- Zertifikat des Passivhaus Instituts.

Energieeffizienz schont das Klima, sorgt aber auch für zusätzliche, vor allem regionale Wertschöpfung: daher werden solche Investitionen gefördert, von der KfW durch zinsgünstige Kredite und oft durch zusätzliche Zuschüsse von Ländern oder Gemeinden. Das ist wichtig, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis zu verbessern, Hemmnisse zu überbrücken und so die Verbreitung zu fördern. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des energieeffizienten Bauens und Sanierens ist eine wesentliche Argumentationshilfe auf der global- und lokalpo-litischen Ebene und daher ebenfalls Thema dieses Arbeitskreises.  

Programm und Anmeldeformular finden Sie im Internet unter www.passiv.de


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