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Darmstadt: Sommerbehagkichkeit in Passiv-NWB

Kongress des „Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser
Darmstadt am 17.09.2010

Veranstaltungsort

Maritim Rhein-Main Hotel, Am Kavalleriesand 6, D-64295 Darmstadt.

Sommerbehaglichkeit in Passivhaus-Nichtwohngebäuden
 

Die Frage, wie sich Sommerbehaglichkeit in Passivhaus-Gebäuden wie Schulen, Büros und Sporthallen optimieren lässt, wird am 17. September 2010 in Darmstadt während der 41.Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser thematisiert. Die Vortragsreihe „Sommerverhalten von Nichtwohn-gebäuden im Passivhaus-Standard; Projekterfahrungen und neue Erkenntnisse“ gehört zur Phase V des Arbeitskreises, der vom Passivhaus Institut veranstaltet wird. Bereits im Arbeitskreis 31 („Energieeffiziente Raumkühlung") wurden die grundlegenden Mechanismen, welche das sommerliche Verhalten von Nichtwohngebäuden beeinflussen, aufgearbeitet. Die unter-schiedlichen Strategien sollen nun bewertet und aufgrund der praktischen Erfahrungen aufgearbeitet werden. Insbesondere sollen daraus Ratschläge zur Vereinfachung des Planungsprozesses abgeleitet werden. Gut zugängliche Speichermasse erweist sich regelmäßig als Schlüsselthema im Planungsprozess, insbesondere im Zusammenspiel mit anderen Anforderungen wie etwa der Raumakustik. Es sollte daher frühzeitig ein Konzept entwickelt werden, wie maximale Zugänglichkeit der Gebäudemassen (massive Wände und insbesondere Geschossdecken, evtl. mit Betonkerntemperierung) mit den Erfordernissen der Raumakustik sinnvoll verbunden werden kann. Geeignete Lösungsansätze sollen untersucht werden, Erfahrungen in praxisgerechte Handlungsempfehlungen einfließen.

Arbeitsschwerpunkte:

1. Tageslichtautonomie, visuelle Behaglichkeit, Verschattung: Anforderungen und Lösungsansätze
2.  Anforderungen an effiziente Raumbeleuchtung, Darstellung verfügbarer Systeme
3.  Erfordernisse der Raumakustik bei zugänglichen Speichermassen, Grundlagen, technische Ansätze, realisierte Lösungen
4.  Effiziente Steuerung und Regelung von künstlicher Beleuchtung und Verschattungseinrichtungen im Zusammenspiel, Erfahrungen aus der Praxis
5.  Praktische Aspekte der sommerliche Entwärmung großer Gebäude: Möglichkeiten und Grenzen der Nachtlüftung (Einbruchsschutz, Brandschutz, Querschnitte, Regenschutz, Antrieb, Möglichkeiten der Querlüftung z.B. durch Öffnungen über den Türen...) und Erfahrungen aus realisierten Projekten
6.  Zusammenstellung wichtiger Merkpunkte für die Planung eines Gesamtsystems aus Gebäude mit Betonkerntemperierung und Erdsondenfeldern zur ganzjährigen Konditionierung.
7.  Umgang mit Serverräumen und anderen Orten besonders hoher Wärmebelastung (Leitzentralen, Callcenter etc.). Stand der Erfahrungen. 8.  Reduktion des solaren Wärmeeintrags durch Pfosten/Riegelfassaden und ähnliche Konstruktionen

Programm
09:30  Einführung Prof. Dr. Wolfgang Feist, Universität Innsbruck /Passivhaus Institut 
10:00 Temperaturanstieg reduzieren: Interne Wärmequellen, Kunstlicht Benjamin Krick, Passivhaus Institut
10:25 Temperaturanstieg reduzieren: Sonnenschutz, Tageslicht Berthold Kaufmann, Passivhaus Institut
10:50 Kaffeepause
11:05 Temperaturanstieg reduzieren: Speichermassen, Raumakustik Wolfgang Hasper, Passivhaus Institut
11:30 Wärmeabfuhr: Nachtlüftung Benjamin Krick, Passivhaus Institut
11:55 Mittagspause 13:00 Versicherungsfragen bei Wärmeabfuhr durch Nachlüftung Dipl. Phys. Michael Hörner, Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt
13:30 Wärmeabfuhr: Betonkerntemperierung, maschinelle Kühlung Wolfgang Hasper, Passivhaus Institut
14:15 Planungstools Dr. Jürgen Schnieders, Passivhaus Institut
15:00 Kaffeepause
15:15 10 Jahre Bürohaus Cölbe, Langzeiterfahrungen der Nutzer.Konsequenzen für den Erweiterungsneubau  Klaus Schweitzer, Wagner & Co. Solartechnik GmbH
15:45 Zusammenfassung Prof. Dr. Wolfgang Feist, Passivhaus Institut / Uni Innsbruck
16:15 Diskussion/  Ende der Veranstaltung

Anmeldung, Organisation, Auskunft
Passivhaus Institut, Rheinstraße 44/46, D-64283 Darmstadt
Tel.  06151 / 82699-0 Fax  06151 / 82699-11
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